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Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten

Hat Ihr Kind Probleme das Lesen, Schreiben oder Rechnen zu erlernen? Auch stundenlanges Lernen oder sogar Nachhilfe brachten bisher keinen Erfolg? Es kann sich beim Lernen nur schlecht konzentrieren, und die Erledigung der Hausaufgaben ist für Ihr Kind und für Sie eine echte Plage. Sie sind gezwungen sich stärker im Lernprozess einzubringen, sonst klappt nichts.

Sie werden Sie sich fragen, was mit Ihrem Kind nur los ist. Es liest nur ungern und gezwungenermaßen. Seit einiger Zeit geht es gar nicht mehr gern in die Schule. Immer wieder beklagt der Lehrer viele Fehler und schlechte Noten.


Vermutlich hat Ihr Kind eine Lese-Rechtschreib-Schwäche.


Dieses Schicksal teilt es mit ca. 10 % aller Mädchen und Jungen. Alle Kinder, die sich im Lese- und Schreiblernprozess befinden, machen Fehler. Halten die Probleme z.B. die Verwechslung von Lauten an, werden Buchstaben vertauscht oder weggelassen und Wörter bis zur Unleserlichkeit verstümmelt, sollten wir hellhörig werden.
Auffällig ist, dass diese Kinder oft Sonntag abend oder Montags Bauch- oder Kopfschmerzen bekommen. Häufig reagieren sie übersensibel auf Leistungsanforderungen aus Schule und Elternhaus. Sie sind ständig überfordert und stehen unter Druck. Das kann massive Auswirkungen auf die Psyche haben. Sie leiden unter Konzentrationsmangel, reagieren oft aggressiv oder mit Resignation und Verweigerung.

Legasthenie oder Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten?

Eine Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) oder Legasthenie kann vorliegen, wenn ein Kind das Lesen oder Schreiben in der dafür vorgesehenen Zeit nicht oder nur sehr unzureichend erlernt hat. Ein weiterer Hinweis ist auch oft das alltägliche Verhalten: Das Kind gibt sich selbst auf, reagiert häufig aggressiv, oder zeigt deutliche Anzeichen von Schulangst oder ähnliches.

Auch Kombinationen mit einem ADS, bzw. ADHS sind denkbar. Dabei kann eine Lese- Rechtschreibschwäche aufgrund des ADS bzw. ADHS verursacht werden, die Ursache für ein ADS bzw. ADHS liegt allerdings nicht in einer Lese- Rechtschreibschwäche begründet.

Die unterschiedlichen Richtungen in der Legasthenieforschung und ihrer Begründung zeigen, dass es recht schwierig ist, zwischen einer Lese- Rechtschreib - Schwäche und einer Legasthenie zu unterscheiden. In beiden Fällen ist es oftmals nicht möglich, eindeutige Ursachen und eindeutige Symptome zu definieren. Dies bedeutet, dass für jedes Kind unterschiedliche Ursachen für die Entstehung einer Lese- Rechtschreibproblematik in Frage kommt und somit auch die Erscheinungsformen variieren.
Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass nicht jede Lese - Rechtschreib - Schwäche (Lese- Rechtschreibschwäche, LRS) gleichzeitig auch als Legasthenie (Teilleistungsschwäche) bezeichnet werden darf, umgekehrt aber jede Legasthenie eine Lese - Rechtschreibschwäche mit sich zieht.

LRS-Symptome

Hat sich bei Ihrem Kind der Verdacht erhärtet? Dann prüfen Sie doch anhand der folgenden Kriterien ob bei Ihrem Kind eine Lese-Rechtschreib-Schwäche vorliegt. Treffen mehrere Symptome auf Ihr Kind zu, ist es ratsam diese Schwierigkeiten von einem anerkannten Fachmann abklären zu lassen. Wir beraten Sie, welche Stelle dies für Sie übernimmt.

Lesen

  • Häufige Fehler beim lauten Lesen
  • Zahlreiche Selbstkorrekturen
  • Langsames bzw. mühsames Erlesen von Wörtern
  • Silbenweises Lesen von Wörtern
  • Wortweises Lesen von Sätzen und Texten
  • Probleme bei der Verschmelzung von Einzellauten

zu Lautfolgen

  • Probleme bei der Sinnentnahme
    Schreiben
  • Häufige Fehler beim Abschreiben
  • Zahlreiche Fehler in Diktaten oder Aufsätzen
  • Verwechslung visuell ähnlicher Buchstaben (z.B.: "dlau" statt "blau")
  • Verwechslung von Buchstaben, die ähnliche Laute repräsentieren (z.B.: "krün" statt "grün")
  • Auslassung von Buchstaben, so dass sich die Klanggestalt des Wortes ändert (z.B.: "Apfe" statt "Apfel")
  • Auslassung von ganzen Wörtern und längeren Wortteilen (z.B.: "Fernseh" statt "Fernsehzeitung")
  • Vertauschung der Buchstabenreihenfolge (z.B.: "Fabirk" statt "Fabrik")
  • Häufige Fehler aufgrund der Nichtbeachtung bestimmter Rechtschreibregeln (z.B.: "Bager" statt "Bagger")
  • Schreibhemmung

    Gesprochene Sprache
  • Verwaschene Artikulation
  • Stockendes Sprechen
  • Wortschatzarmut
  • Wortfindungsstörungen
  • Häufige Bildung von grammatisch bzw. syntaktisch inkorrekten Ausdrücken
    Merkfähigkeit
  • Geringe auditive Merkfähigkeit (z.B. beim Vokabellernen)
  • Geringe visuelle Merkfähigkeit (z.B. beim Einprägen von neuen Wortbildern)
    Motorik
  • Allgemeine Ungeschicktheit
  • Verkrampfte Schreibhaltung
  • Undeutliches Schriftbild
  • Langsames Schreiben

    Verhaltensauffälligkeiten
  • Reduziertes Selbstwertgefühl
  • Schulangst
  • Aggressivität
  • Clownerie
  • Hyperaktivität
  • Konzentrationsschwäche
  • Andere psychosomatische Störungen
 

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